Freibad Harleshausen wieder eröffnet

IMG_2821-300x258bearbBei strahlendem Sonnenschein und gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern wurde das Freibad Harleshausen nach der durchgeführten Sanierung wieder eröffnet. Eingerahmt war das Fest von gelungenen musikalischen Darbietungen der Drum & Brass Band aus Rothenditmold und des ältesten Vereins in Harleshausen, dem Sängerchor Harleshausen. Bemerkenswert, dass insbesondere jene sich feiern ließen, die mehrfach die Schließung des Freibades beschlossen hatten. Ohne den breiten Widerstand aus der Bürgerschaft gegen die Schließungspläne und ohne das sehr große auch finanzielle bürgerschaftliche Engagement hätte das Freibad das 80. Jubiläumsjahr nicht erreicht. Viele, sehr viele Namen wurden in den Reden genannt – der Erfolg hat ja bekanntlich viele Eltern. Mir viel auf, dass ein Name fehlte: Elfriede Ritter. Für sie wäre dieser Tag ein ganz besonderer Tag der Freude gewesen.IMG_2822-300x225

Rathaussanierung statt Bildung und Wohnungsbau?

Gut 40 Millionen Euro erhält die Stadt Kassel aus den Mitteln des Bundes und des Landes für ein kommunales Investitionsprogramm. Nach dem Willen von SPD und Grünen, die auf Grund ihrer starken Verluste bei der Kommunalwahl ihre Mehrheit im Stadtparlament verloren haben, sollen 16 Millionen Euro davon für die Sanierung eines Teils des Rathauses ausgegeben werden. Wer den Zustand der Kasseler Schulen kennt, kann sich über solche Pläne nur wundern. Keine Förderung soll nach dem Willen von SPD und Grünen der soziale Wohnungsbau erhalten. Auch konkrete Einzelprojekte wie Herkulesbahn oder Salzmann gehen leer aus.

Die HNA hatte vor der Wahl die Parteien zu den Plänen der Rathaussanierung aus diesen Mitteln befragt. Blieben die Parteien bei ihren Aussagen auch nach der Wahl, dann würde die Rathaussanierung nicht aus diesen Mitteln finanziert. SPD und Grüne haben ihre Wahlaussagen bereits revidiert. Damit die Rathaussanierung eine Mehrheit erhält, muss zumindest eine weitere Partei einen Positionswechsel vollziehen. Die FREIEN WÄHLER werden es nicht sein.

 

 

 

Hier die Aussagen der Parteivertreter aus der HNA vom 14.12.2015.

SPD, Grüne und CDU lehnen Volksbegehren für gebührenfreie Kitas ab

007-300x199SPD, Grüne und CDU haben im Kasseler Stadtparlament den Antrag der FREIEN WÄHLER zur Unterstützung des hessischen Volksbegehrens für gebührenfreie Kitas abgelehnt. Im Prinzip sei man zwar für eine Gebührenfreiheit auch dieser Bildungseinrichtungen. Die CDU wollte aber erst die Neuregelung des Länderfinanzausgleiches abwarten, den Grünen geht Qualität vor Gebührenfreiheit und die SPD ist zwar für die Gebührenfreiheit, allerdings nicht, wenn sie von den FREIEN WÄHLERN beantragt wird. Sehr schade, dass Kassel nicht zu jenen hessischen Gemeinden gehört, die das Volksbegehren unterstützen.

Führungsspitze der Kasseler SPD will weniger soziale und ökologische Verantwortung

SONY DSC

Die Führungsspitze der Kasseler SPD hat entschieden, allein mit der CDU und der FDP und nicht auch mit den Freien Wählern und der Kasseler Linken über die Verbreiterung der Basis der bisherigen rotgrünen Mehrheit zu verhandeln. Diese Verhandlungen sind erforderlich, weil Rotgrün bei der Kommunalwahl die Mehrheit verloren hat. Sowohl die SPD als auch die Grünen verloren jeweils 7 Prozentpunkte. Für die SPD bedeutet dies das schlechteste Ergebnis seit dem Zweiten Weltkrieg. Damit steht bereits jetzt fest, dass die Grundausrichtung der Stadtpolitik nach rechts verschoben wird, soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung werden künftig einen geringeren Stellenwert einnehmen. Die Führungsspitze der Kasseler SPD folgt damit erneut dem Konzept der Bundes-SPD, das zu bundesweiten Zustimmungswerten in Höhe von 23% geführt hat. In Kassel verlor die SPD mit diesem Konzept von 39,8% im Jahr 2006 über 36,4% im Jahr 2011 auf jetzt 29,5%.

Inhaltlich werden in den nächsten Monaten folgende Themen die Stadtpolitk in Kassel bestimmen: die Integration der Geflüchteten, die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, die Inklusion an unseren Schulen, die Liniennetzreform der KVG und die Feinstaubbelastung durch den KfZ-Verkehr. Man darf gespannt sein, wie sich die neuen Koalitionäre bei diesen Themen verständigen werden.

Demo gegen die von Rotgrün geplante Verschlechterung des ÖPNV in Kassel

Demo-gegen-KVG-Reform-2-300x219Eine Millionen Euro soll die KVG an Betriebskosten einsparen. Erreicht werden soll dies mit einer  erheblichen Reduzierung des Angebots insbesondere in den Stadtteilen. Dagegen demonstrierten etwa 500 Kasseler Bürgerinnen und Bürger und forderten stattdessen den Ausbau des ÖPNV in Kassel.

 

 

 

Bericht in der Hessenschau.

Bericht in der HNA .

Karte der HNA zur sogenannten Netzreform mit ihren Verschlechterungen.

Das gelungene Foto stammt von Helmut Plate.